Patientenkurven für die Dokumentention

Nephrologische Station 14B

Die Medizinische Klinik für Nephrologie CBF der Charité – Universitätsmedizin Berlin gibt auf dieser Seite einen Überblick über

  • die Behandlungsschwerpunkte,
  • die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sowie
  • die Struktur der nephrologischen Station 14B.

Sie befinden sich hier:

Der stationäre Bereich der nephrologischen Klinik CBF verfügt über 39 Betten. 26 Ärztinnen und Ärzte behandeln hier rund 2.700 stationäre Fälle jährlich. Das Spektrum der behandelten Krankheitsbilder umfasst einen großen Bereich der Inneren Medizin.

Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Versorgung nierentransplantierter Patientinnen und Patienten, die die Klinik als Partner des Transplantationsprogrammes der Charité am Standort Campus Benjamin Franklin betreut.

Weitere Schwerpunkte sind die Diagnostik und Therapie

  • des therapierefraktären Bluthochdrucks,
  • komplexer Systemerkrankungen des rheumatischen Formenkreises und
  • die integrative Versorgung zunehmend älter werdender Patienten.

Für die optimale Versorgung der Patientinnen und Patienten besteht eine enge Zusammenarbeit mit den anderen Kliniken des Campus. Mit der Gefäßchirurgie und der Angiologie bildet die Klinik für Nephrologie ein Shuntzentrum an der Charité. Dessen Team befasst sich mit der Planung, Anlage und Problemlösung von Dialysezugängen.

Nephrologische Schwerpunkte in der stationären Behandlung

Transplantation

Die nephrologische Klinik CBF ist wichtiger Partner im Transplantationsprogramm der Charité am Standort Campus Benjamin Franklin, Kurz: NTBF. Das Fachpersonal der nephrologischen Station, des Dialysezentrums und der Transplantationsambulanz betreut Patientinnen und Patienten während des gesamten Vorgangs einer Nierentransplantation: von der Aufklärung und Vorbereitung über die Konditionierung und postoperative Phase bis hin zur langfristigen, ambulanten Nachsorge.

Mit speziellen Verfahren der extrakorporalen AB0-Immunadsorption wird dabei auch die blutgruppenungleiche Nierentransplantation ermöglicht.

Der nephrologischen Station 14B obliegt dabei vor allem die Versorgung der frisch transplantierten Patientinnen und Patienten in der wichtigen Phase nach der erfolgreichen Operation. Dafür besteht eine enge Kooperation mit

  • der Chirurgie,
  • der Radiologie und
  • der Anästhesie.

Therapieresistenter Bluthochdruck

Seit 2013 leitet unsere Klinik das zertifizierte Hochdruckzentrum DHL® der Charité.

In Deutschland sind bis zu 15 Prozent aller Patientinnen und Patienten mit einer Bluthochdruckerkrankung durch eine Therapie mit 3 Blutdruckmedikamenten nicht ausreichend zu behandeln. Diese Patientinnen und Patienten werden als therapieresistent bezeichnet. Aufgrund der Tatsache, dass für diese Patientinnen und Patienten ein hohes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen besteht, ist hier eine intensive medizinische Betreuung notwendig. Auf der nephrologischen Station 14B wird sich dieser Patientinnen und Patienten angenommen. Neben einer umfangreichen Diagnostik der Ursache der arteriellen Hypertonie besteht hier die Möglichkeit intensiver Therapiemaßnahmen. Dazu gehören neben dem Einsatz spezieller Medikamente auch invasive Verfahren, wie die renale Denervation und die Barorezeptor-Stimulation. Neben diesen Verfahren werden zur Zeit weitere interventionelle Verfahren im Rahmen von Studien untersucht. Hierzu zählt unter anderem die Anlage eines Rox Couplers.

Nierenversagen

Die nephrologische Abteilung nutzt unterschiedliche diagnostische Verfahren, mit deren Hilfe die Ätiologie eines akuten oder chronischen Nierenversagens aufgeklärt werden kann. Dabei kommen

  • mikroskopische Verfahren,
  • kontrastmittelverstärkte Sonografie und
  • bioptische Methoden zum Einsatz.

Zur exakten Bestimmung der Nierenfunktion (glomeruläre Filtrationsrate) steht der Abteilung das moderne Iohexol-Clearance-Messverfahren zur Verfügung.

Chronische Niereninsuffizienz

Patientinnen und Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz bedürfen einer besonderen Expertise bei der medizinischen Versorgung: Von der Medikamentendosierung bis hin zur individuellen Blutdruckeinstellung sind viele individuelle Besonderheiten zu beachten.

Neben der integrativen Therapie von arteriellem Hypertonus und Diabetes mellitus stellen Patientinnen und Patienten mit

  • unterschiedlichen Glomerulonephritiden,
  • interstitiellen Nephritiden,
  • Vaskulitiden oder
  • anderen rheumatologischen Erkrankungen einen besonderen Schwerpunkt dar.

Rheumatische Systemerkrankungen

Die Betreuung von Patientinnen und Patienten mit komplexen rheumatologischen Erkrankungen mit unterschiedlichen immunsuppressiven Konzepten in Kombination mit verschiedenen extrakorporalen Eliminationsverfahren wie

  • Plasmaseparation,
  • Plasmapherese,
  • Doppelfiltrations-Plasmapherese und
  • unterschiedliche Formen der Immunadsorption

ist ein großes Anliegen der nephrologischen Klinik CBF.

Dialysepatienten

Die Versorgung von Dialysepatientinnen und Patienten bedarf aufgrund der vorherrschenden Multimorbidität einer guten nephrologisch–interdisziplinären Versorgung: Neben der interdisziplinären internistischen Versorgung besteht eine sehr gute Interaktion insbesondere der Gefäßchirurgie und interventionellen Angiologie, um Fragestellungen bezüglich der Dialysezugänge schnell gerecht zu werden.

Morbus Ormond

Die Diagnostik und Therapie von Patientinnen und Patienten mit Morbus Ormond (Retroperitonealfibrose) ist in der Abteilung seit Jahren ein fester Bestandteil: Die Erkrankung erfordert eine differenzierte immunsuppressive Therapie und gelegentlich auch eine urologische Intervention. Beides gewährleistet die Klinik für Nephrologie CBF.

Ambulant erfolgt die Behandlung Betroffener über die Spezialambulanz.  

Verantwortliche Mitarbeiterin und Mitarbeiter der nephrologischen Station 14B

Dr. med. Alexander Reshetnik

Funktionsoberarzt der nephrologischen Station

Dr. med. Alexander Reshetnik
Tobias Höller

Pflegeleitung Transplantationsstation

Tobias Höller
Claudia Bechinie

Patientenmanagement Nephrologische Station

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