Leistungen

Die Medizinische Klinik für Nephrologie CBF der Charité – Universitätsmedizin Berlin informiert auf den folgenden Seiten über die

  • Leistungen,
  • Teilbereiche und
  • Schwerpunkte der Klinik.

Sie befinden sich hier:

In der Medizinische Klinik für Nephrologie CBF werden jedes Jahr

  • 6.000 Patientinnen und Patienten stationär und ambulant behandelt sowie
  • 7.000 Dialysen durchgeführt.

Die Klinik umfasst einen stationären Bereich mit 39 nephrologischen Betten sowie 10 Betten auf der interdisziplinären Intensivstation.

Das Dialysezentrum bietet 10 feste Dialyseplätze und führt zusätzlich die Dialysen auf den drei Intensivstationen des CBF durch.

Der ambulante Bereich ist gegliedert in

  • die Hochschulambulanz und
  • das Medizinische Versorgungszentrum mit ihren Spezialsprechstunden sowie
  • die Transplantationsambulanz, die sowohl Patientinnen und Patienten im Rahmen des Transplantationsprogramms der Charite am Campus Benjamin Franklin, kurz: NTBF, für eine Nierentransplantation vorbereitet, als auch die ambulante Versorgung von bereits Nierentransplantierten sicherstellt.

Nephrologie CBF: Schwerpunkte

Partner im Transplantationsprogramm der Charité am CBF (NTBF)

Ein zentraler Schwerpunkt ist die Nierentransplantation. Zu Transplantierende werden vor, während und nach einer Nierentransplantation interdisziplinär und campusübergreifend in enger Kooperation mit unseren Kolleginnen und Kollegen der Chirurgie, Radiologie und Anästhesie begleitet und betreut. Es wird neben der blutgruppengleichen auch die blutgruppenungleiche Nierentransplantation ermöglicht. Nach der Nierentransplantation werden die Patientinnen und Patienten in der Nierentransplantationsambulanz weiter betreut.

Dialysezentrum

Im Bereich des Dialysezentrums werden alle aktuell verfügbaren Verfahren angeboten. Hierzu gehören die Hämodialyse, die Hämodiafiltration, die Hämofiltration, die SLED (Sustained Low Efficiency Dialysis), Plasmapherese, Rheopherese, Lipidapherese und die Immunadsorption.

Interdisziplinäre Intensivmedizin

Die nephrologische Klinik CBF deckt die intensivmedizinische Versorgung interdisziplinär-internistischer Patientinnen und Patienten ab, sodass ein breites Spektrum an Erkrankungen mit neuesten Behandlungsverfahren behandelt wird.

Therapierefraktärer Hypertonus

Seit 2013 leitet unsere Klinik das zertifizierte Hochdruckzentrum DHL® der Charité.

In Deutschland sind bis zu 15 Prozent aller Patientinnen und Patienten mit einer Bluthochdruckerkrankung durch eine Therapie mit 3 Blutdruckmedikamenten nicht ausreichend zu behandeln. Die Betroffenen werden als therapieresistent bezeichnet. Aufgrund der Tatsache, dass ein erhöhter Blutdruck mit einem gesteigerten Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen einhergeht, ist hier eine intensive medizinische Betreuung notwendig. Diese gewährleisten wir sowohl im ambulanten Bereich, als auch im Bedarfsfall im Rahmen eines stationären Aufenthaltes.

Gefäßdiagnostik

Die Klinik für Nephrologie CBF bietet ein breites Spektrum der diagnostischen und therapeutischen Verfahren an. Hierzu zählen auch neuste Verfahren zur innovativen Gefäßdiagnostik, die die routinemäßige Analyse der Pulswellengeschwindigkeit oder anderer bedeutender vaskulärer Parameter (Augmentationindex, Intima-Media-Dickenmessung) miteinschließen.

Endokrinologie

Im Rahmen der endokrinologischen Diagnostik werden insbesondere hormonelle Erkrankungen behandelt, die häufig mit Nierenerkrankungen und Bluthochdruckerkrankungen verbunden sind (Diabetes mellitus, Phäochromozytom, Cushing-Syndrom etc.).

Seit 2013 leitet die Klinik für Nephrologie CBF das zertifizierte Hochdruckzentrum der Charité.

Gerontonephrologie

Die Klinik für Nephrologie CBF legt einen Schwerpunkt auf die adäquate nephrologische Betreuung unserer zunehmend älter werdenden Patientinnen und Patienten. Im Rahmen eines integrativen gerontonephrologischen Betreuungskonzeptes sollen gerade ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger entsprechend ihrer Wünsche und Bedürfnisse nephrologisch betreut werden. Zu einem ganzheitlichen Konzept gehört auch eine palliativ-nephrologische Mitbetreuung im Endstadium einer Niereninsuffizienz, um ein würdevolles Lebensende zu ermöglichen.

Rheumatische Systemerkrankungen

Die Diagnostik und Therapie von komplexen Systemerkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis, wie beispielsweise eines therapieresistenten Lupus erythematodes oder von Vaskulititden, ist ein weiterer Schwerpunkt der Klinik für Nephrologie am CBF.

Morbus Ormond

Die Klinik für Nephrologie CBF ist spezialisiert auf die Betreuung von Patientinnen und Patienten mit einem Morbus Ormond.

Gefäßerkrankungen

In enger Kooperation mit den Kolleginnen und Kollegen der Gefäßchirurgie und der Angiologie versorgt die Klinik für Nephrologie CBF Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichen Gefäßerkrankungen. Hier gehört neben der Versorgung von Dialysepatienten mit Hämodialyseshunts, Peritonealdialysekathetern und subkutanen Dialysekathetern auch die interdisziplinäre Versorgung von Betroffenen mit seltenen entzündlichen Gefäßerkrankungen, beispielsweise der Thromboangiitis obliterans (M. Buerger), der Polyarteriitis nodosa oder der Takayasu-Arteriitis.

Interdisziplinäres Shuntzentrum

Im Februar 2015 ist das interdisziplinäre Shunt-Zentrum der Charité am Campus Benjamin Franklin eröffnet worden. Das Team des Shunt-Zentrums setzt sich interdisziplinär aus Gefäßchirurgen, Nephrologen, Radiologen und interventionellen Angiologen zusammen.

Experten dieser Fachdisziplinen kümmern sich interdisziplinär um Neuanlagen von Dialysezugängen aller Art und die Beseitigung von Komplikationen bereits genutzter Dialysezugänge. Gemeinsam wurde durch die Kliniken ein "Fast Track" entwickelt, durch den akute Shunt-Verschlüsse in der Regel als Notfall-Operation am selben Tag revidiert werden können. So können die Patientinnen und Patienten schnellst möglich wieder über den ursprünglichen Dialysezugang therapiert werden. Für die unkomplizierte Anmeldung von Patientinnen und Patienten steht die Nummer das Patientenmanagement der nephrologischen Abteilung jederzeit zur Verfügung.