Forschung in der nephrologischen Klinik am Campus Benjamin Franklin
Nephrologe pipettiert

Forschung

Zur Medizinischen Klinik für Nephrologie CBF der Charité – Universitätsmedizin Berlin gehören zwei Forschungsgruppen:

  • die Renal and Vascular Research Group und
  • die AG Intensivmedizin.

Insgesamt wird durch diese Arbeitsgruppen ein breites wissenschaftliches Spektrum abgedeckt: von der klinischen Forschung bis hin zur molekularen und genetischen Grundlagenforschung.

Sie befinden sich hier:

Renal and Vascular Research Group (RVRG)

Die Renal and Vascular Research Group beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit vaskulären Veränderungen, die sich unter einer eingeschränkten Nierenfunktion entwickeln.

Dabei werden insbesondere Mechanismen erforscht, die an der Entwicklung von atherosklerotischen und arteriosklerotischen Veränderungen beteiligt sind. Ein Hauptschwerpunkt liegt in der Identifizierung und Charakterisierung neuer Urämietoxine, die für die bei niereninsuffizienten Patienten häufig beobachteten Gefäßschäden verantwortlich sind.

AG Intensivmedizin

Die Intensivmedizin ist eine junge Disziplin, die sich stetig weiterentwickelt. Grundlagenwissenschaftliche wie auch klinisch wissenschaftliche Forschung erlauben ein zunehmendes Verständnis pathophysiologischer Grundlagen von intensivmedizinischen Krankheitsbildern wie

  • Sepsis,
  • akutem Lungenversagen und
  • Multiorganversagen.

Technologischer Fortschritt führt zu Verbesserungen in Diagnostik, Überwachung und Therapie.

Die interdisziplinäre medizinische Intensivstation am Charité Campus Benjamin Franklin beteiligt sich an der intensivmedizinischen Forschung vorrangig

  • im Rahmen von klinischen Projekten und
  • durch Teilnahme an Multicenterstudien.

Gegenwärtige Schwerpunkte sind dabei der Einsatz etablierter hämodynamischer Messverfahren in Bezug auf spezifische klinische Fragestellungen sowie die Anwendung neuer, weniger invasiver Technologien.

Weiterhin besteht ein besonderes Interesse an interdisziplinären pflegerisch-ärztlichen Fragestellungen, zum Beispiel der Prävention von Dekubitalulzera bei intensivmedizinischen Patienten.